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Entscheidungen für den Partner

Welche Entscheidungen dürfen Sie treffen?

Generell haben Sie das Recht über Belange des Alltags zu entscheiden, auch wenn diese den Partner betreffen. Dies betrifft beispielsweise einen Lebensmitteleinkauf oder den Abschluss eines Telefonvertrages. Manchmal müssen Sie aber auch weiterreichende Entscheidungen treffen, beispielsweise über eine medizinische Behandlung des Partners. Dies ist nur Eheleuten oder Partnern einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ohne zusätzlichen Vertrag möglich.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema

Auch in der Ehe können die Partner keine Entscheidungen für den anderen treffen. Ein Ehemann hat nicht das Recht, über das Konto der Frau zu verfügen und umgekehrt, es sei denn, es wurde eine Vollmacht erteilt. Dies gilt weitgehend auch für den Fall, dass einer der Partner handlungsunfähig ist.

Meist glauben Eheleute, dass es Ihnen freisteht, darüber zu entscheiden, ob dem Partner nach dessen Ableben Organe entnommen werden oder über das Fortsetzen von lebensverlängernden Maßnahmen. Dies ist ein Irrtum.

Der Wille des Patienten ist ausschlaggebend. Daher sind eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung so wichtig. So kommen keine Zweifel auf, wie der Partner selber entscheiden würde.

Wenn eine entsprechende Dokumentation fehlt, richten die Ärzte sich zwar oft nach den Entscheidungen des Partners, aber sie müssen diese nicht akzeptieren. Sie gehen lediglich davon aus, dass der Partner den Wunsch des Patienten kennt. Im Zweifel kann er auch andere Angehörige hinzuziehen oder die Entscheidung über ein Gericht herbeiführen.