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Ehe und Lebenspartnerschaft

Abgrenzung zwischen ehelicher und nichtehelicher Partnerschaft

Die Heirat oder Eheschließung ist ein förmliches verbindliches Versprechen eine Lebenspartnerschaft entsprechend der Regeln des BGB §§ 1303 ff zu gestalten. Sie gehen damit eine Reihe von Verpflichtungen, beispielsweise Unterhalt zu leisten, ein und haben in der Regel steuerliche Vorteile wie das Ehegattensplitting. Über einen Ehevertrag können Sie natürlich auch individuelle Vereinbarungen treffen. Aus einer nichteheliche Partnerschaft erwachsen keine Rechte oder Pflichten.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema

Was ändert sich durch die Eheschließung?

  • Wohnung: Die Wohnung, in der das Paar zusammenlebt, zählt als eheliche Wohnung. Unabhängig vom Mietvertrag haben beide Partner das Recht, die Wohnung nach einer Trennung alleine zu bewohnen. Wenn Sie sich nicht einigen können, entscheidet das Familiengericht. Der Vermieter muss den Partner in den Vertrag aufnehmen, auch wenn dieser ursprünglich nicht der Hauptmieter war.
  • Unterhalt: Die Ehepartner sind verpflichtet, sich im Fall der Not gegenseitig zu unterstützen. Ein Anspruch auf Unterhalt kann auch nach dem Ende der Ehe fortbestehen.
  • Steuer: Die Ehepartner sind nicht mehr in der Steuerklasse I (oder 2 bei Alleinerziehenden), Sie haben die Wahl, beide in die Klasse 4 zu gehen oder einer entscheidet sich für 3 und der andere für 5.
  • Erbschaft: Laut gesetzlicher Erbfolge erbt der Partner ein Viertel des Vermögens, wenn Zugewinngemeinschaft besteht oder die Hälfte bei einem anderen Güterstand. Da im Fall des Todes dem überlebenden Partner ein Viertel der Erbschaft als pauschaler Zugewinnausgleich zusteht, erhält er immer die Hälfte des Gesamtvermögens des Erblassers.
  • Pflichtteil: Dem Ehegatten steht ein Pflichtteil zu.
  • Testament: Eheleute können gemeinsame Testamente verfassen oder Erbverträge erstellen.
  • Eheliche Kinder: Alle Kinder, die in der Ehe geboren werden, zählen als ehelich. Beide Partner werden zu Elternteilen.
  • Adoption: Das Paar kann fremde Kinder ausschließlich gemeinsam adoptieren.

Was ändert sich durch eine Verpartnerung?

Bis zum Jahr 2017 konnten gleichgeschlechtliche Paare lediglich eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Bis auf zwei Ausnahmen gibt es im Alltag keine Unterschiede zur Ehe. Es gibt zwar keine Scheidung bei der Lebenspartnerschaft, aber eine Aufhebung, die nach den gleichen Kriterien erfolgt wie eine Scheidung.

  • Wohnung: keine Unterschiede zur Ehe
  • Unterhalt: keine Unterschiede zur Ehe
  • Steuer: keine Unterschiede zur Ehe
  • Erbschaft: keine Unterschiede zur Ehe
  • Pflichtteil: keine Unterschiede zur Ehe
  • Testament: keine Unterschiede zur Ehe
  • Kinder: Ein Kind, das in eine Lebenspartnerschaft geboren wird, hat eine leibliche Mutter. Die andere Frau kann es adoptieren.
  • Adoption: Ein Partner kann ein fremdes Kind adoptieren, der andere kann es anschließend als Kind des Partners adoptieren.

Da seit dem 1.Oktober 2017 eine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist, gibt es die Verpartnerung nicht mehr.