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Trennungsunterhalt

Unterhalt in der Zeit des Getrenntlebens

Das Gesetz sieht keinen speziellen Unterhalt für die Trennungsphase vor, denn Sie sind nach wie vor verheiratet. Es geht also um einen ehelichen Unterhalt, der aber während einer Ehe durch gemeinschaftliches Wirtschaften meist automatisch erfolgt. Es bedarf erst im Fall der Trennung einer genauen Festlegung des Unterhaltsanspruchs.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema Trennungsunterhalt

Der Trennungsunterhalt ist naturgemäß zeitlich begrenzt. Der Anspruch beschränkt sich auf die Zeit der Trennung und erlischt, wenn keine Trennung mehr besteht, automatisch. Es ist egal, ob die Partner sich entscheiden, die Ehe fortzusetzen oder ob sie durch Rechtskraft des Scheidungsurteils endet. Da das Scheidungsrecht eine Mindesttrennungsdauer vorschreibt, handelt es sich meist um einen Zeitraum von 1 bis 3 Jahren.

Gemäß § 1361 BGB kann der Partner, der deutliche geringe Einkünfte hat, vom anderen eine Unterhaltszahlung verlangen. Die Höhe des Unterhalts orientiert sich an dem Lebensstandard, den das Paar während der Ehe hatte. Eine Erwerbstätigkeit eines Partners kann in der Regel verlangt werden, wenn dieser während der Ehe erwerbstätig war. Wer während der Ehe nicht gearbeitet hat, muss es auch in der Trennungszeit meist nicht. Sobald das Scheidungsverfahren beantragt wurde, muss der besser verdienende Partner auch für eine angemessene Altersabsicherung sorgen.

Beim Trennungsunterhalt werden Elementarunterhalt, Mehrbedarf und Vorsorgeunterhalt getrennt ermittelt. Der Elementarunterhalt deckt die Kosten für die Miete, die Lebenshaltungskosten und ähnliche Aufwendungen ab. Dieser wird meist pauschal festgelegt. Einem nicht erwerbstätigen Partner stehen 3/7 bis 45 % des bereinigten Nettoeinkommens des Gatten zu beziehungsweise, wenn beide Arbeiten dem weniger Verdienendem ein entsprechender Anteil an der Einkommensdifferenz.

Der Mehrbedarf orientiert sich nach der persönlichen Situation des Unterhaltsberechtigten. Er kann beispielsweise die Übernahme von Ausbildungskosten verlangen. Ein Vorsorgeunterhalt fällt nur an, wenn durch die Trennung zusätzliche Kosten für Alterssicherung, Kranken- und Pflegeversicherung vom Unterhaltsberechtigten selbst zu tragen sind.

Was sonst noch zu beachten ist